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Was ist bei der Tattoo-Pflege wichtig?

Mit der richtigen Pflege werden nicht nur Infektionen verhindert, sondern auch Narben und das Verblassen der Farbe.

Zum Schutz vor Infektionen werden frische Tätowierungen oft mit einer Folie abgedeckt. Tätowierer raten meist, diese nach wenigen Stunden wieder abzunehmen und das Tattoo zum ersten Mal zu reinigen. Diesen Rat sollte man beherzigen. Unter der Folie stauen sich Wärme und Feuchtigkeit, es entsteht eine feuchte Wundkammer. Die Wunde kann schlechter abheilen, und es besteht ein höheres Infektionsrisiko.
Für die erste Reinigung ist lauwarmes Wasser ausreichend. Anschließend kann die Haut mit einem fusselfreien Handtuch oder einem Stück Küchenrolle sanft getrocknet werden. Für die nächsten Reinigungen empfiehlt sich eine pH-neutrale Seife. Auf parfümierte oder reizende Zusätze sollte man vorerst verzichten.
Nach der Reinigung folgt die Pflege. Gut geeignet sind Dexpanthenol-haltige Salben, die mit sauberen Händen vorsichtig auf die tätowierte Haut aufgetragen werden. Die Creme unterstützt die Wundheilung und die Erneuerung des Gewebes. Zudem verhindert sie, dass das Wundsekret oder Schorf mit der Wundauflage verklebt und beim Verbandswechsel neue Wunden entstehen. Um Infektionen zu vermeiden, können auch antiseptisch wirkende Cremes empfohlen werden. Anschließend kann das frische Tattoo mit einem sterilen und luftdurchlässigen Verbandsmaterial abgedeckt werden. Es fängt das Wundsekret auf und schützt die empfindliche Stelle vor dem Kontakt mit Kleidung oder Berührungen.

Heilpflanze Mutterkraut

Mutterkraut wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und antimikrobiell und hilft bei Migräne.

Etwa zehn Prozent der Bevölkerung sind von Migräne betroffen – Frauen deutlich häufiger als Männer. Ausgelöst bzw. verstärkt wird Migräne von verschiedenen Faktoren. Dazu gehören Hormonschwankungen, Stress oder Wetterumschwünge.
In mehreren so genannten Doppelblindstudien zeigte Mutterkraut (Tanacetum parthenium) bei Migränepatienten eine gute Wirksamkeit. Bei regelmäßiger Einnahme konnten die Anzahl und die Schwere der Migräneanfälle deutlich gemildert werden. Außerdem kam es zu einer Verbesserung der Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Schwindel und Erbrechen.
Mutterkraut wird für gewöhnlich als Tee oder als standardisiertes Fertigpräparat eingenommen. Lassen Sie sich zur Art, Dosierung und Dauer der Einnahme am besten in Ihrer Apotheke beraten. Bei einer Allergie gegen Korbblütler sollte man aber besser auf Mutterkraut verzichten.

Kinder-Hautpflege: Auf diese Stoffe ist zu achten

Passen ätherische Öle, Kamille, Ringelblume, Parabene und Paraffine zu empfindlicher Kinderhaut?

Der Markt für Kinderpflegeprodukte ist groß. Daher ist die richtige Wahl nicht immer einfach, Experten können jedoch beruhigen: Bei unproblematischer Kinderhaut, die keine spezielle medizinische Hautpflege benötigt, gibt es nur wenige Grundsätze zu beachten.
So wird etwa geraten, in der Kinderhautpflege auf das Konservierungsmittel Parabene zu verzichten. Die Studienlage über die Auswirkungen dieses Stoffes ist sehr unterschiedlich und Langzeituntersuchungen am Menschen fehlen. Viele Hersteller kommen der Experten-Forderung inzwischen nach und kennzeichnen ihre Produkte mit Aufdrucken wie „parabenfrei“ oder „Ohne Konservierungsmittel“. Ist kein Aufdruck zu finden, lohnt sich ein Blick auf die Inhaltsstoffe. Hier verbergen sich die Parabene hinter Bezeichnungen wie Butylparaben, Ethylparaben oder auch Isobutylparaben.

Ebenfalls als umstritten gelten Paraffine, was vor allem an ihrer Wirkung liegt. Paraffine legen sich wie ein Film über die Haut, wodurch der Feuchtigkeitsgehalt der oberen Hautschicht erhöht und der Wasserverlust reduziert wird. Die Haut fühlt sich zwar oberflächlich weich an, die unteren Hautschichten aber werden nicht ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt. Zusätzlich könne die Hautatmung beeinträchtigt werden und ein Hitzestau entstehen, befürchten einige Experten.
Als Alternative stehen pflanzliche Öle zur Verfügung. Ihr großer Vorteil ist die strukturelle Ähnlichkeit mit dem menschlichen Hautfett, so dass Pflanzenöle auch in tiefe Hautschichten vordringen und Feuchtigkeit binden können. Qualitativ hochwertige Kinderpflegeprodukte und die notwendige Beratung dazu erhalten Sie in Ihrer Apotheke.